Fakten gegen Mythen

Nicht jeder Frosch ist ein Prinz! Wir räumen mit Mythen und Ammenmärchen auf und informieren über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten in der Zahnheilkunde. Einige der häufigsten Mythen, die sich bis heute halten, stellen wir hier vor:

Jedes Kind kostet einen Zahn

Falsch: Zahnerkrankungen und eine sorgfältige Zahnhygiene sind in der Schwangerschaft besonders wichtig. Der Anstieg des Hormonspiegels führt zu verstärkter Schleimhautdurchblutung, die Bakterien leichter ins Gewebe (Mundschleimhaut) gelangen lassen. Bakterien sind meist Auslöser für Zahnfleischentzündungen (Parodontitis).

Regelmäßige PZR (professionelle Zahnreinigung) und Besuche beim Zahnarzt vor und während einer Schwangerschaft wenden Folgeerkrankungen wie Parodontitis und Zahnverlust ab.

Nach dem Essen Zähneputzen nicht vergessen

Jein: Durch Speisen und säurehaltige Getränke bilden sich im Mund Säuren, die den Zahnschmelz aufweichen. Putzt man direkt nach dem Essen die Zähne „schrubbt“ man den gelösten Zahnschmelz weg und verursacht womöglich Schäden. 

Besser den Mund nach dem Essen mit Wasser ausspülen. Mit dem Zähneputzen nach dem Essen oder Trinken eine halbe Stunde warten, bis sich die Säure neutralisiert hat. 

Statt Zähne putzen einen Apfel essen 

Besser nicht! Äpfel sind ein Nahrungsmittel, dass auch Fruchtzucker enthält. 

Äpfel ersetzen nicht die Zahnbürste. Ein Apfel „reinigt“ durch das Kauen den Mund, hinterlässt aber Fruchtsäure, die den Zahnschmelz angreifen können. 

Eine gute Alternative zum Apfel ist das Kauen eines zuckerfreien Kaugummis. 

Schlechte Zähne werden vererbt

Nein: Meist sind es die falschen Putzgewohnheiten oder der unregelmäßige Besuch beim Zahnarzt, der vererbt wird und so für schlechte Zähne sorgt. 

Zähneknirschen muss nicht behandelt werden

Falsch: Risse im Zahnschmelz, Kopf- oder Nackenschmerzen und sogar Entzündungen der Kiefergelenke können durch Zähneknirschen ausgelöst und sollten behandelt werden. 

Grund ist ein bis zu zehnfach erhöhter Kaudruck, der auf den Zähnen lastet. 

Kunststoffschienen und eine geeignete Therapie können den Druck mindern. Fragen Sie Ihren Zahnarzt oder Kieferorthopäden nach Behandlungsmöglichkeiten. 

Ohne Zucker und zuckerfrei heißt: Da ist kein Zucker drin

Falsch: Jede Kennzeichnung auf Lebensmitteln die auf -ose (zum Beispiel: Fructose, Laktose, Glukose, Maltose) endet, enthält Zucker. Diese Substanzen können Karies fördern und sind nicht zahnfreundlich!

Gesunde Zähne – ein Leben lang! Kein Ammenmärchen, sondern bei regelmäßiger, richtiger Zahnpflege möglich. Sorgen Sie vor: Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt!


Die Inhalte dieser Seite ersetzen keine medizinische Diagnose, Beratung und Behandlung durch einen Mediziner. Nutzen Sie die Zahnarztsuche der goDentis, um einen Qualitätszahnarzt in Ihrer Nähe zu finden.

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