Volksweisheiten: Nicht immer schlau

Jedes Kind kostet einen Zahn

Dieser Spruch ist in vielen Ländern bekannt. Und tatsächlich: Mütter haben häufiger Zahnprobleme als Nicht-Mütter, denn die Stoffwechsel-Veränderungen in der Schwangerschaft haben Einfluss auf die Zähne. Dass jedes Kind einen Zahn kostet, muss aber nicht sein – Sie können aktiv dagegen arbeiten! Lesen Sie hier mehr zum Thema Zähne und Schwangerschaft.

Nach dem Essen sofort putzen

"Dreimal täglich nach dem Essen, das Zähneputzen nicht vergessen". Diese Formel stimmt so nicht, denn die Zahnbürste kann auch Schaden anrichten: Nach säurehaltigen Speisen ist der Zahnschmelz angegriffen. Deshalb gilt: Nicht sofort nach dem Essen Zähne putzen, sondern den Mund besser erst den Mund mit einer Spüllösung oder Wasser reinigen und nach einer halben Stunde putzen. Drei Minuten reichen aus, länger geht an die Substanz. Lesen hier mehr zum Thema Zahnpflege.

Schlechte Zähne werden vererbt

Wenn die Eltern schlechte Zähne haben, so muss das Kind nicht auch welche bekommen. Denn Zahnfäule ist nicht genetisch bedingt. Aber eine mangelnde Einstellung zur Zahnpflege kann man weitergeben – doch das hat man selbst in der Hand. Hier finden Sie Tipps zur Kinderzahnpflege.

Weisheitszähne müssen raus

Vor der Entfernung der Weisheitszähne haben viele große Bedenken. Dabei müssen sie nicht raus, wenn der Kiefer genug Platz bietet und man keine Beschwerden hat. Bei Fehlstellungen, Entzündungen oder Karies ist eine Entfernung der Weisheitszähne allerdings oft ratsam.

Festes Schrubben

Viel hilft viel? Leider nicht bei den Zähnen. 150 Gramm Druck sollten beim Putzen das Maximum sein, und das ist recht wenig. Testen Sie einmal selbst mit einer Zahnbürste auf einer Küchenwaage, wie wenig Druck Sie tatsächlich benötigen. Aggressive Zahnpasta kann ebenfalls schaden – dauerhaft. Besser ist eine schonende, risikoangepasste und individuell abgesprochene Zahnreinigung zu Hause.

Fluoride schaden

Die Wissenschaft hat es bestätigt: Um bis zu 30 Prozent hat Fluorid in der Zahnpasta das Karies-Aufkommen in den vergangenen Jahrzehnten gesenkt. Fluorid-Lack, der zum Abschluss einer Prophylaxe oder Zahnreinigung aufgetragen wird, schützt sogar zusätzlich.


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