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Diabetes

Schon lange ist bekannt, dass Zuckerkranke (Diabetiker) ein bis zu 4,8fach erhöhtes Risiko für eine Zahnbetterkrankung (Parodontitis) besitzen.

Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen nun auch den umgekehrten Zusammenhang: Die Parodontitis beeinflusst den Diabetes und kann ihn sogar verschlechtern.

Diabetes

Im Jahr 2007 wurden über sieben Millionen Bündesbürger wegen Diabetes behandelt, Tendenz stark steigend. Dabei handelt es sich um eine chronisch verlaufende Stoffwechselkrankheit, bei der ein Mangel an Insulin (-wirkung) besteht. Das Insulin reguliert im Blut den Zuckergehalt.

Es gibt zwei verschiedene Diabetes-Arten: Typ 1 und Typ 2. Beim Typ 1 existiert zu wenig Insulin im Blut, beim Typ 2 hat das Insulin seine Wirkung verloren.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nicht nur der Diabetes eine Zahnbetterkrankung (Parodontitis) negativ beeinflusst, sondern auch die Parodontitis den Blutzuckerspiegel von Diabetikern ungünstig verändern kann. Dafür scheinen Bakterien verantwortlich zu sein, die Parodontitis auslösen.

Ist nun der Blutzuckerspiegel bei Diabetikern häufig außer Rand und Band, steigt das Risiko für diabetische Folgeerkrankungen. Dazu gehören die Netzhautschädigung im Auge, der diabetische Fuß, Nieren- und Nervenschädigungen, Schlaganfall und Herzinfarkt.

Fazit: Wird eine Parodontitis erfolgreich behandelt und anschließend durch regelmäßige Professionelle Zahnreinigungen (PZR) stabilisiert, hat dieses einen positiven Effekt auf die Kontrolle des Diabetes.

Gerade die Zahnprophylaxe SCAN bei goDentis-Partnerzahnärzten bietet eine fundierte Maßnahme, trotz einer Zuckererkrankung lange fit zu bleiben – und das nicht nur im Mund!