Herz-Kreislauf und Schlaganfall
Die Hinweise werden zahlreicher, die Beweise nehmen zu: Eine gestörte Mundgesundheit hat häufig einen maßgeblichen Einfluss auf die Allgemeingesundheit. Gerade die Zahnbetterkrankung (Parodontitis) steht im Zentrum der Verdächtigen.
Vollständig bewiesen ist es noch nicht, allerdings deuten immer mehr bisherige wissenschaftliche Studien darauf hin: Es scheint ein direkter Zusammenhang zwischen der Mundgesundheit und der koronaren Herzkrankheit (KHK) zu existieren.
An erster Stelle aller Todesursachen in Deutschland stehen die Herz- und Kreislauferkrankungen. Dazu zählen sowohl der Herzinfarkt als auch der Schlaganfall. Ihre Ursache ist identisch: Ablagerungen an den Innenwänden der Blutgefäße mit der Folge, dass immer weniger Blut hindurch fließt und die wichtige Sauerstoffversorgung von Herzmuskel oder Gehirn konstant abnimmt.
Bakterien können eine Ursache für die Einengung der lebenswichtigen „Versorgungsschläuche“ darstellen. Und hier kommt der Mundraum ins Spiel: Inzwischen sind Keime in verengten Blutgefäßen gefunden worden, die vorher im Mund eine Zahnbetterkrankung (Parodontitis) verursacht haben. Damit ist klar, dass diese Bakterien aus den kranken Zahnfleischtaschen tatsächlich in die Blutbahn gelangen – und das ist nicht gut.
Außerdem beweisen Studien, dass Menschen, die an einer Parodontitis leiden, ein bis zu 1,7fach erhöhtes Risiko für eine koronare Herzkrankheit (KHK) besitzen.
Somit weist vieles auf einen Zusammenhang zwischen der Parodontitis im Mund und einer koronaren Herzkrankheit hin, der letzte Beweis fehlt allerdings noch.
In jedem Fall senkt eine regelmäßig und professionell durchgeführte Zahnreinigung (PZR) die Risiken. Abhängig von der aktuellen Situation im Mund kann diese Vorsorge bis zu viermal im Jahr sinnvoll sein.
Die sinnvolle Risiko-Einschätzung bezüglich des Erkrankungsrisikos im Mund erfolgt im Rahmen einer SCAN-Behandlung bei besonders geschulten goDentis-Partnerzahnärzten.


