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Alles über Zähne Gesunde Zähne – ein Leben lang
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Zahnputzinstrumente

Um Zähne lange gesund zu erhalten, kommt es auf die richtige Zahnpflege an. Entscheidend ist aber nicht nur, wie oft und wie lange man putzt. Es kommt vor allem auf das richtige Werkzeug an. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie das richtige Putzinstrument finden.

Zahnputzinstrumente

So finden sie die richtige Zahnbürste

Mehr als 100 verschiedene Zahnbürsten sind im Handel. Sie haben kleine, große, längliche oder runde Köpfe, ihre Borsten sind aus Kunststoff oder aus Naturfasern.

Achten Sie beim Kauf auf folgende Eigenschaften:

Bürstenkopf: Er sollte klein sein, damit Sie auch unzugängliche Stellen erreichen können, das heißt, ca. 2 bis 2,5 cm lang und drei bis vier Borstenreihen breit. Der Bürstenkopf muss so geformt sein, dass Sie problemlos auch die hinteren Zähne damit erreichen können.

Borsten: Sie sollten aus Kunststoff, abgerundet und poliert sein. Naturborsten sind scharfkantig, spleißen leicht auf und bieten Bakterien einen guten Nährboden. Die Borsten müssen abgerundet sein, sonst wird das Zahnfleisch verletzt. Meist steht ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung der Bürste. Weiche bis mittelharte Borsten eignen sich am besten. Harte Borsten greifen den Zahnschmelz auf Dauer an und können das Zahnfleisch verletzen. Weichere Borsten säubern die Zähne gründlicher, greifen den Zahnschmelz nicht an und schonen das Zahnfleisch.

Borstenbesatz: Er sollte für eine gründliche Putzwirkung dicht sein ("multi-tufted").

Borstenhöhe: In der Mitte und am Rand können einzelne Borstenbüschel herausragen. Sie reinigen Zahnzwischenräume und den Zahnfleischrand.

Griff: Er sollte ausreichend lang, stabil und bequem zu umfassen sein. Abwinkelungen können sinnvoll sein, damit man die hinteren Zähne besser erreichen kann. Die Zahnbürste muss außerdem gut in der Hand liegen. Sie sollte einen Griffwulst haben, der das Abrutschen der Finger verhindert. Dies ist besonders für Kinder wichtig.

Superbrush, Schall oder Elektro?

Neben den klassischen Modellen mit Handbetrieb gibt es die elektrischen und neuerdings sogar schon Zahnbürsten mit Schallantrieb. Aber welche ist die Richtige?

  • Für Kinder gibt es spezielle Kinderzahnbürsten mit besonders kleinen Köpfen und weichen Borsten.
  • Elektrozahn-Bürsten reinigen die Zähne nicht besser als Handzahnbürsten. Sie erleichtern jedoch die Arbeit massiv, da die neuen Modelle mit ihren ausgefeilten Putzbewegungen schneller und entspannter putzen lassen als es mit der Handzahnbürste möglich ist. Zudem verhindern sie häufig ein zu festes Schrubben, was eine Zahnschädigung zur Folge haben kann.
  • Schall-Zahnbürsten sind eine Sonderform der Elektro-Zahnbürsten und arbeiten mit vibrierenden Borsten. Sie erzeugen um die Borstenspitzen herum Mikroströmungen, die Bakterien von der Zahnoberfläche entfernen, auch wenn die Borsten noch in wenigen Millimetern von der Zahnoberfläche entfernt sind.

Wie man Zahnbürsten am besten aufbewahrt

Nicht nur die Zähne brauchen Pflege, auch das "Reinigungswerkzeug" muss in Schuss gehalten werden.

Unsere Tipps:

  • Gönnen Sie Ihrer Zahnbürste einen Platz an der Sonne. Die Mikroben, die sich auf der Bürste zwangsläufig ansiedeln, sind an die Dunkelheit im Mund gewöhnt und sterben ab, wenn man sie Tageslicht aussetzt. Aus demselben Grund sind übrigens durchsichtige Zahnbürsten besser als schwarze, weinrote oder dunkelblaue: Sie lassen das Licht auch an den unteren Teil der Borsten.
  • Nach dem Zähneputzen reinigt man die Zahnbürste unter reichlich fließendem Wasser und lässt sie möglichst aufrecht stehend an der Luft trocknen. Sinnvoll ist es, zwei Zahnbürsten abwechselnd zu benutzen. So kann jede davon immer richtig austrocknen. Das verhindert, dass sich in der feuchten Atmosphäre Bakterien vermehren.
  • Der beste Aufbewahrungstipp: Die Bürsten nicht zu lange benutzen - alle vier Wochen ist eine neue fällig, spätestens aber, wenn die Borsten zerzaust aussehen. Manche Zahnbürsten haben Indikatorborsten, die sich nach etwa hundertmal Putzen verfärben. Wer sie nicht mag, kann auch einfach das Datum, an dem die neue Bürste zum ersten Mal verwendet wurde, mit Filzstift auf den Bürstenstiel schreiben - so wissen Sie, wann es Zeit für eine neue Zahnbürste ist!
  • Ab in die Spülmaschine: Studien belegen, dass die meisten Bakterien auf einer Zahnbürste verschwinden, wenn sie im Besteckkorb einer Geschirrspülmaschine mit gewaschen wird.