Diabetes: Risikofaktor Parodontitis

Ihr Zahnarzt weiß Rat!

Parodontitis tritt bei Diabetikern vermehrt auf: Vielen ist bekannt, dass Zuckerkranke ein bis zu 4,8fach erhöhtes Risiko für eine Zahnbetterkrankung (Parodontitis) aufweisen. Wissenschaftliche Studien belegen auch den umgekehrten Zusammenhang.

Sind Diabetiker von einer Parodontitis betroffen, wird die Behandlung der Krankheit zunehmend problematischer. Die bakterielle Entzündung im Mundraum erhöht die Insulinresistenz der Zellen. Der Blutzuckerwert verschlechtert sich weiter und für die Ärzte wird die Einstellung der Diabetes-Patienten mit Medikamenten deutlich erschwert.

Steigendes Risiko für diabetische Folgeerkrankungen

Um den Risikofaktor Paradontitis bei Diabetikern zu senken, bedarf es daher einer intensiven Zusammenarbeit zwischen den Ärzten und parodontologisch geschulten Zahnarztpraxen. Ist der Blutzuckerspiegel bei Diabetes-Patienten häufig außerhalb der gewohnten Werte, steigt das Risiko für diabetische Folgeerkrankungen. Dazu gehören die Netzhautschädigung im Auge, der diabetische Fuß, Nieren- und Nervenschädigungen, Schlaganfall und Herzinfarkt.

Prophylaxe wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus

Regelmäßige Prophylaxe und die Professionelle Zahnreinigung für Diabetiker ist sinnvoll. Wird eine Parodontitis bei Diabetikern erfolgreich behandelt und anschließend durch regelmäßige Nachsorgemaßnahmen – unterstützt durch Professionelle Zahnreinigungen (PZR) – stabilisiert, hat dies einen positiven Effekt auf die Einstellung des Blutzuckerspiegels des Diabetikers.

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