Antworten auf die häufigsten Fragen zu Veneers
Veneers bringen eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, um Menschen ihr gewünschtes Lachen zu schenken. Wie jede Behandlung, birgt Veneering allerdings einige Risiken und hohe Kosten.
Was sind Veneers?
Veneers sind dünne Verblendschalen aus Keramik oder Kunststoff. Der Zahnarzt befestigt diese auf der Zahnoberfläche der Frontzähne. Das hat den Effekt, leichte Zahnfehlstellungen, Zahnlücken und Verfärbungen zu verdecken. Die Verblendschalen sind an die eigene Zahnfarbe angepasst, sodass kein Unterschied erkennbar ist.
Welche Arten von Veneers gibt es?
Man unterscheidet vier Arten von Veneers:
Konventionelle Veneers entstehen anhand eines individuellen Zahnabdrucks im Labor. Der Zahn wird so wenig wie möglich beschliffen, der Substanzabtrag ist viel geringer als bei einer Krone. Sie sind an die Dicke und Farbe der anderen Zähne angepasst. Eine spezielle Technik bei der Anbringung sorgt für einen festen und dauerhaften Halt. Der Eingriff dauert circa 30 Minuten.
Non-Prep-Veneers oder Lumineers benötigen anders als die konventionellen Veneers kein vorheriges Abschleifen des Zahns. Dadurch ist es eine schonende Alternative für den Zahn. Der Zahnarzt befestigt sie mit einem speziellen Kleber auf der Zahnoberfläche.
Veneers-to-Go oder Sofort-Veneers sind vorgefertigte Keramikschälchen, die in diversen Formen und Größen erhältlich sind. Für diese Art ist nur ein Zahnarztbesuch nötig, da kein Abdruck notwendig ist. Allerdings eignet es sich dadurch auch nicht für jeden Patienten, weil die Verblendschalen nicht auf jeden Zahn passen. Auch hier werden die Veneers mit einem speziellen Kleber fixiert. Diese Methode ist nur in sehr ausgewählten Fällen empfehlenswert.
Kunststoff- oder Komposit-Veneering bestehen aus klassischen Materialien der Zahnfüllung. Nach dem chemischen Anrauen der Zahnoberfläche bringt der Zahnarzt händisch oder mit Matrizen das Material an. Diese Maßnahmen sind oft mehr durch den ästhetischen Anspruch als durch die medizinische Notwendigkeit begründet.
Welche Risiken bringen Veneers?
Wie jede Behandlung birgt auch Veneering einige Risiken. Der Einsatz kann zu empfindlicheren Zähnen führen und trägt den Zahnschmelz ab, der nicht wieder nachgebildet werden kann. Außerdem verringert eine schlechte oder unregelmäßige Pflege die Haltbarkeit eines Veneers. Der Patient sollte sich vor der Behandlung den Einsatz gut überlegen und sich umfassend von einem Experten beraten lassen, da man Veneers meist viele Jahre lang trägt.
Wann ist der Einsatz von Veneers möglich?
Veneering kann bei verschiedenen Behandlungen eingesetzt werden. Angenommen einem Patienten ist ein Stück Zahn abgebrochen oder er besitzt eine kleine Zahnlücke, kann ein Veneer diese leicht verdecken. Auch bei Zahnverfärbungen helfen Veneers. Einige Verfärbungen, etwa bei Zähnen mit Wurzelbehandlungen, können durch Bleaching nicht behandelt werden. Die Verblendschalen hingegen schaffen es, den Zahn an die Farbe der anderen anzupassen. Auch leichte Zahnfehlstellungen können Veneers verdecken.
Wie viel kosten Veneers?
Die Kosten für Veneers können sich regional unterscheiden. Dabei ist auch entscheidend für welche Art von Verblende der Patient sich entscheidet und wie der Zahnarzt den aktuellen Zahnstatus einschätzt. Im Regelfall übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht, da es sich um einen ästhetischen Eingriff handelt. Ausnahmen können Behandlungen sein, die medizinisch notwendig sind, wie ein abgebrochener Zahn, abgesplitterte Ecken oder Schmelzdefekte im Frontzahnbereich.
Wie lange halten Veneers?
Veneers glänzen durch ihre lange Haltbarkeit. So zeigen Studien, dass diese auch nach zehn Jahren noch sehr gut auf dem Zahn sitzen. Selbst nach 20 Jahren war eine Vielzahl der Verblendungen noch intakt.
Wer ist der richtige Ansprechpartner?
Für mehr Details, Fragen zum Einsatz oder der richtigen Art eines Veneers sollten sich Interessierte an ihren Zahnarzt wenden. Dieser berät sie gerne und bespricht die Vorteile und Nachteile im Detail oder zeigt Alternativen auf.
