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Vorsorge wirkt ein Leben lang

Mundgesundheitsstudie zeigt: Wer früh und regelmäßig zur Vorsorge geht, hat gute Chancen auf gesunde Zähne bis ins hohe Alter. Besonders Kinder und junge Erwachsene profitieren.

Bildquelle: PeopleImages/Shutterstock

Regelmäßige Vorsorge beim Zahnarzt zahlt sich aus. Das zeigt die neue Deutsche Mundgesundheitsstudie. Viele Menschen behalten heute deutlich länger ihre eigenen Zähne. Karies tritt seltener auf. Besonders Kinder und junge Erwachsene profitieren von der frühen Vorsorge.

Das Institut der Deutschen Zahnärzte, die Bundeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung stellten im April 2026 die Ergebnisse der 6. Deutschen Mundgesundheitsstudie vor. Dafür untersuchten Forschende erneut Teilnehmende, die schon 2014 an der vorherigen Studie teilgenommen hatten. So ließ sich verfolgen, wie sich die Mundgesundheit über viele Jahre entwickelt hat.

Die Ergebnisse fallen positiv aus. Kinder mit gesunden Zähnen bekamen innerhalb von neun Jahren im Durchschnitt höchstens einen neuen kariösen Zahn. Bei den heute 35- bis 44-jährigen zeigt sich erstmals deutlich, wie gut die vorbeugende Zahnmedizin wirkt, die seit den 1990er-Jahren aufgebaut wurde.

Auch Zahnverlust kommt seltener vor. Viele Menschen behalten über Jahre hinweg ihre eigenen Zähne. Eine Herausforderung bleibt jedoch die
Parodontitis-Erkrankung. Die Entzündung des Zahnhalteapparats entwickelt sich meist langsam. Oft verschlechtert sich die Erkrankung schon im mittleren Erwachsenenalter. Später steigt dadurch das Risiko für Zahnverlust. Regelmäßige Kontrollen und eine frühe Behandlung können helfen, schwere Verläufe zu vermeiden.

Die Studienergebnisse zeigen zudem, dass Mundgesundheit und allgemeine Gesundheit eng zusammenhängen. Zum Beispiel haben Menschen mit Diabetes häufiger schwere Zahnfleischerkrankungen, mehr Karies an den Zahnwurzeln und verlieren häufiger Zähne. Eine gut behandelte Parodontitis kann wiederum helfen, den Diabetes besser einzustellen.

Infos zur Mundgesundheitsstudie

 

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